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SeniorInnenbeirat

Akut-Geriatrie und Kurzzeitpflegeplätze - Bedarf und Chance für die Kreiskliniken Ostallgäu

Die geriatrische Rehabilitation in Füssen stand im Mittelpunkt einer Klinikbesichtigung der Vorsitzenden des Füssener SeniorInnenbeirats Ilona Deckwerth zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Hospizvereins, Lothar Schaffrath, sowie Heidrun Ebert und Helga Manthey. Chefarzt Dr. med. Claus Uecker führte die Gruppe durch die Abteilung und stellte sich den Fragen.

Es wurde viel gebaut am Füssener Krankenhaus, und noch immer sind ganze Bereiche eine Baustelle. Eine davon ist der Umbau der ehemaligen gynäkologischen Station mit weiteren 18 Betten für die geriatrische Reha-Abteilung. Sie sollen die bereits vorhandenen 25 Betten aufstocken, endlich, denn der Bedarf nach diesen Angeboten ist immens. Chefarzt Dr. med. Claus Uecker erläuterte anhand einer Übersicht die aktuelle Situation der Geriatrie im Kreisklinikum. Gerade die größte Gruppe an PatientInnen, nämlich die der Seniorinnen und Senioren mit einem Alter von 65 Jahren und mehr ist diejenige, deren Bedürfnisse besser berücksichtigt werden müssen. Die in der Regel mehrfach vorhandenen Krankheitsbilder sollten als Ganzes betrachtet werden, aus der sich dann die individuell zugeschnittene Behandlung ableitet. Im Alltag eines Krankenhauses wird diesen Erfordernissen zu wenig Rechnung getragen.

Notwendig ist daher der Aufbau einer Akut-Geriatrie, in der ein alter Mensch die umfassende Behandlung erfährt, die er benötigt, und von der aus die speziellen Eingriffe mit den entsprechenden Fachabteilungen geplant und durchgeführt werden. Diese Behandlungen dauern in der Regel länger, weshalb mehr Aufenthaltstage im Krankenhaus einzuplanen sind. Die geriatrische Rehabilitation kann dann eine Stabilisierung und Wiedereingliederung in den früheren Lebensalltag ermöglichen. Allerdings stellt sich am Ende das Problem, dass es keine ausreichenden Anschlussangebote im Landkreis gibt, um den SeniorInnen, die noch nicht ausreichend fit für eine Rückkehr in ihre Wohnung sind, mit Hilfe von Kurzzeitpflegeplätzen den Weg zurück zu ermöglichen. Deshalb stellte sich bei der Besichtigung der Abteilungen die Frage, ob nicht die Kreiskliniken hier die Aufgabe und Verantwortung übernehmen und in freigezogenen Abteilungen solche Kurzzeitpflegeplätze anbieten. Sie hätten den enormen Vorteil, dass die betroffenen Menschen den gesamten Heilungsprozess unter einem Dach und in einer Hand durchlaufen können.

Ilona Deckwerth möchte diese Fragen in die Diskussion auf Kreisebene einbringen. Der SeniorInnenbeirat ist hier ebenso gefordert. Gemeinsam mit ihrem SPD-Fraktionskollegen Lothar Schaffrath wollen sie aber auch um mehr Unterstützung für diese Anliegen im Füssener Stadtrat werben.

Protokolle

Protokoll vom 28.10.2019

A) Ideen und Wünsche für die Tätigkeit des SeniorInnenbeirats (PDF 28 KB)
B) Anregungen/Anfragen/Wünsche an den Stadtrat und die Kommune (PDF 28 KB)
C) Allgemeine Wünsche und Anregungen (PDF 23 KB)

Hauptverwaltungs-, Finanz- und Personalausschuss gab am 09.02.2011 grünes Licht für den letzten Schritt beim seniorenpolitischen Konzept der Stadt Füssen. Bericht im Füssener Blatt vom 10.02.2011 (PDF 36 KB). Mit freundlichen Empfehlung des Allgäuer Zeitungsverlags.

SeniorInnenbeirat Füssen, Sitzung am 14. Juli 2011,
Thema: „ Das Bürgerspital von morgen - Elementare Bestandteile für ein zukünftiges Konzept“
Auf der Basis der Ergebnisse aus dem SeniorInnenkonzept (s.S 61-64), erstellten die Teilnehmenden der Beiratssitzung folgende Liste von Anregungen: (PDF 30 KB)

SeniorInnenpolitisches Gesamtkonzept für die Stadt Füssen

Einladung zum Workshop „SeniorInnenpolitisches Konzept für die Stadt Füssen“ am 12.03.2011 von 09.00 bis 16.00 Uhr, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Feistlestraße 3 (PDF 42 KB)
Programm Workshop (PDF 8 KB)
Konzept Landkreis Ostallgäu (PDF 541 KB)

Der Stadtrat befürwortete am 29.06.2011 ein
SeniorInnenpolitisches Gesamtkonzept für die Stadt Füssen (PDF 247 KB)

SeniorInnen und Kino

Unter diesem Motto lud Lars Doppler vom Alpenfilmtheater Füssen interessierte ältere Kinofans zum Gespräch in sein Kino ein. Angestoßen wurde das Treffen von Sandra Hefter von der Stadtteilarbeit Füssen West und Brigitte Bilgram. Die Vorsitzende des Füssener SeniorInnenbeirats, Ilona Deckwerth, unterstützte diese Aktion.

Welches Kino wünschen sich Seniorinnen und Senioren? Ist eine gemeinsame Vorliebe für ein bestimmtes Filmgenre vorhanden? Welche Bedürfnisse haben ältere Menschen, wenn sie ins Kino gehen. Alle diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde im Alpenfilmtheater, zu der Lars Doppler Interessierte eingeladen hatte. In einem Punkt waren sich alle schnell einig: die Filminteressen älterer Menschen sind so vielfältig und verschieden wie in allen anderen Altersgruppen. Dennoch wurde deutlich, dass es einige Gemeinsamkeiten gibt, etwa die Erinnerung an frühere, große Filme, die aktuell nicht mehr gezeigt werden, aber von der Generation der SeniorInnen gerne einmal wieder gesehen werden würden. Andererseits nutzen ältere Kinobesucher bereits bestimmte Angebote des Füssener Kinos in hohem Maße wie z.B. die Nachmittagsvorführungen von Filmen aus der Reihe Lechflimmern oder die musikalischen Live-Übertragungen aus der Metropolitan Oper New York.

Ein anderer Aspekt ist die Tatsache, dass Kino heute nicht mehr allein das Anschauen eines Filmes ist. Einen Wunschfilm zu sehen ist am eigenen Fernseher leicht möglich etwa mittels DVD, Satellitenprogramm oder Bezahlfernsehen.  Ins Kino zu gehen ist dagegen ein Erlebnis, bei dem auch das übrige Ambiente eines Kinos eine zunehmende Bedeutung erhalten hat: das Treffen mit anderen Gleichgesinnten, das Ausgehen danach, die Besonderheit der großen Leinwand oder die Stimmung im Kinosaal.

Berücksichtigung findet im Alpenfilmtheater die Barrierefreiheit. Wer mit dem Rollator oder Rollstuhl kommt, kann schwellenfrei die Vorführräume aufsuchen und findet bequeme Sessel vor, die auch ein längeres Sitzen angenehm machen. Noch ein Wunschtraum bleibt vorläufig eine Induktionsschleife für hörbeeinträchtigte Menschen. Ilona Deckwerth schlug als Ergebnis aus der Gesprächsrunde ein Konzept vor, bei dem eine Gruppe Interessierter eine Liste von passenden Filmen aufstellt. Diese Vorschläge überprüft dann Lars Doppler auf ihre Machbarkeit hin. Um diese Filmvorführung zu dem Ereignis zu machen, das ältere Menschen dazu bringt, den für sie oft schon beschwerlicheren Weg ins Kino zurückzulegen, überlegt sich die Gruppe ein Rahmenprogramm. Für die entstehenden Kosten sollen dann SponsorInnen gesucht werden.

Wer Interesse an dieser Filmgruppe hat, ist herzlich zum ersten Treffen am Mittwoch, den 8. Mai 2013 ab 17.00 Uhr in den Räumen der künftigen Informationsstelle im Bürgerspital eingeladen. Als
Ansprechpartnerin hat sich spontan Christina Schäffer dazu bereit erklärt.

Wer Informationen zu dieser Initiative sucht oder daran mitwirken will, melde sich bitte über den SeniorInnenbeirat (siehe Homepage www.stadt-fuessen.de/seniorinnenbeirat.html) oder seiner Vorsitzenden Ilona Deckwerth (08362/1571)

Termine

Interessierte sind bei allen Treffen des SeniorInnenbeirats stets willkommen.

Ehrenamtliche Informationsstelle für Seniorinnen und Senioren im
Bürgerspital:
Immer Mittwochs, 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr